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Kartoffeln

Januar 20th, 2009 · No Comments

Kartoffeln sind aus der Küche nicht wegzudenken. Mancher Liebhaber der Erdfrucht kann sich nicht vorstellen, wie die Menschen gelebt und gegessen haben, als es in Europa dieses Lebensmittel noch nicht gegeben hat. Erst, als die Entdeckung der Welt fortschritt, kam auch die Kartoffel in die heimischen Küchen, allerdings aß man fälschlicherweise zuerst das Grün, statt die Frucht. Heute kann man Kartoffeln überall und in jeder Form kaufen: Auf dem Wochenmarkt, direkt vom Bauern, aber auch in Supermärkten sind die Kohlehydrate haltigen Erdäpfel, wie sie auch genannt werden, zu bekommen. Unterschiede an Qualität oder im Bezug auf den Preis kennt jede Hausfrau.

Die Lagerung der Kartoffeln muss mit Bedacht durchgeführt werden. So muss ein Sack Kartoffeln, wenn man ihn nicht sofort verbraucht, dunkel und kühl gelagert werden. Lagert man zu warm, wachsen Triebe aus den Kartoffeln, sie werden schrumpelig und unansehnlich. Auch das Faulen der Erdfrüchte wird so forciert. Lagert man sie zu kalt, werden sie süß und sind nicht mehr zu viel zu gebrauchen. Da die Einkaufsgelegenheiten der heutigen Zeit es erlauben, täglich frisch einzukaufen, muss man nicht unbedingt Lagerhaltung betreiben. Will man dies dennoch tun, empfiehlt sich ein kühler, dunkler Keller, in manchen Fällen eignet sich auch eine Fertiggarage oder ein Gartenschuppen als Standort für die Kartoffelkiste.

Viele leckere Gerichte können mit Kartoffeln als Hauptzutat zubereitet werden. Ein Kartoffelgratin, bei dem die gelben Erdfrüchte in Scheiben geschnitten in einer Auflaufform ausgelegt werden, und mit einer leckeren Soße, einigen geschmacksverbessernden Zutaten und Käse zu einem Auflauf gebacken werden, ist nur ein Beispiel. Auch eine würzige Kartoffelsuppe mit Würstchen oder Speck schmeckt vortrefflich. Natürlich eignen sich die Kartoffeln auch als Beilage zu vielen Gerichten. Als Salzkartoffeln kann man sie zu Gemüse und Frikadellen, zu Rouladen oder Rahmschnitzeln essen. Auch als Pellkartoffeln sind sie zu Bratheringen, zu Sahneheringen, aber auch einfach mit einem Stück Butter oder Kräuterquark eine Abwechslung auf dem Esstisch.

Es gibt viele verschiedene Sorten von Kartoffeln. Die genaue Sorte, sowie das Herstellungsland findet man auf dem Etikett, ebenso die Angabe, um welche Art es sich handelt. Vorwiegend festkochende, festkochende und mehlig kochende Kartoffeln sind zu unterscheiden. Dabei ist jede Sorte einer anderen Verwendung zugedacht. Die einen eignen sich eher für die Zubereitung von Salzkartoffeln, während man aus den anderen eher Püree macht. Auch für Bratkartoffeln, Kartoffelsalat und alle weiteren Kartoffelarten gibt es geeignetere und weniger geeignete Sorten. In beinahe keinem Haushalt gibt es einen Speiseplan, in welchem nicht Pommes, Kroketten oder andere Kartoffeln aufgelistet sind.